Rand­no­tiz aus Korea: Teil 3

In Korea fallen mir immer wieder die verschiedensten Dinge auf, die ich in dieser Form aus Deutschland nicht kenne. Diese Dinge sind manchmal skurril, manchmal total fortschrittlich aber manchmal auch einfach anders als das, was wir aus Deutschland kennen. Unter dem Namen Randnotiz aus Korea aus Korea veröffentliche ich in dieser Kategorie immer wieder drei Dinge, die mir dabei besonders aufgefallen sind.

Telefonnummer in einem koreanischen PKW ©Studifutter.com

Telefonnummern in den Windschutzscheiben der PKWs

In vielen koreanischen PKWs sieht man auf der Straße die Telefonnummer des Besitzers. Am Anfang ist mir dies jedoch selbst nicht aufgefallen, bis mich ein Kommilitone darauf  aufmerksam gemacht hat.

Die Telefonnummern in den Windschutzscheiben haben den Grund, dass man die Besitzer des jeweiligen PWKs schneller erreichen kann. Der Grund dafür kann z.B. der sein, dass das Auto im Weg steht und man sich so viel Stress sparen kann. Auch bei Unfällen beim Ein- und Ausparken kann man den Besitzer so schneller kontaktieren. Und wer weiß, vielleicht kann man so auch den Besitzer des PKWs anrufen und direkt zum essen einladen 😉

Persönliche Werbung direkt auf der Straße ©Studifutter.com

Werbung via Mikrofon auf der Straße

In den koreanischen Einkaufsstraßen kann man vor einigen Geschäften Angestellte mit einem Mikrofon in der Hand sehen, über welches sie Werbung für das Geschäft machen. Leider habe ich bis jetzt nicht genau verstanden was dort die Ganze Zeit erzählt wird, da mein koreanisch dafür noch nicht ausreicht. Dafür ist es aber immer wieder interessant einfach nur zuzuhören.
Manchmal fahren auch Händler mit kleinen LKWs durch die Straßen vor unserem Wohnheim und machen auf dem gleichen Weg Werbung für ihre Waren, welche sie direkt von der Ladefläche verkaufen. Zu Beginn meines Aufenthalts war dies noch interessant, mittlerweile kann es aber auch nerven, da die Händler bereits (für Studenten) früh morgens durch die Straßen fahren.

Kasse direkt in die Theke integriert ©Studifutter.com

Vertrauen/ Freundlichkeit der Koreaner

In Korea ist es mir schon des öfteren aufgefallen, dass die Koreaner sehr freundlich sind und den Mitmenschen ein hohes Vertrauen entgegen bringen. Nicht nur das uns jeder Koreaner bei Problemen sofort hilft, sondern auch die Freundlichkeit der Koreaner untereinander ist nicht mit Deutschland zu vergleichen. Z.b. lassen die Koreaner oft den Motor ihrer PKWs laufen, während sie in einem Geschäft kurz etwas einkaufen.
In einem Geschäft habe ich mir neulich einen Crêpe gekauft und wurde beim bezahlen vom Besitzer aufgefordert, den Betrag einfach in die Kasse zu geben und mir das Rückgeld selbst zu nehmen. Ich finde, dass dafür ein sehr hohes Vertrauen zwischen dem Besitzer und den Kunden herrschen muss.

Hier geht’s zu weiteren Randnotizen aus Korea:


Beitragsbild von Brady (CC BY 2.0)

Christian

Christian studiert Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn und ist einer der Gründer von studifutter. Neben seiner Arbeit für den Blog spielt er Volleyball und trainiert für seinen ersten Triathlon.

Christian studiert Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Heilbronn und ist einer der Gründer von studifutter. Neben seiner Arbeit für den Blog spielt er Volleyball und trainiert für seinen ersten Triathlon.

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