Ab ins Studentenwohnheim!

Der Beginn eines Studiums ist ein guter Anlass, von daheim auszuziehen. Vor allem wenn sich dadurch die tagtägliche Anreise zur Hochschule verkürzt, da man so unter anderem zweifelsohne mehr vom Studentenleben abbekommt. Doch wohin soll man ziehen? Der Wohnungsmarkt in Deutschland kann da einen schnell entmutigen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich aber die Suche nach einem Studentenwohnheimsplatz lohnen.

Schlicht, aber funktional: ein typisches StudentenStudierendenwohnheim

Vorteile

Studentenwohnheime haben ganz klare Vorteile. So ist die Miete im Regelfall deutlich günstiger als auf dem normalen Wohnungsmarkt. Außerdem kommen in der Regel keine Nebenkosten dazu. Strom, Wasser, Heizung, Internet – alles inklusive!

Mit ein bisschen Glück landet man in einer WG, in der man sich mit den Mitbewohnern gut versteht. Dies kann einem besonders dabei helfen, im Wohnheim, in der Hochschule oder in der Stadt Fuß zu fassen. Ich bin übrigens ein Fan von Zweier-WGs – dies hält den organisatorischen Aufwand einer WG, der notwendig ist, sehr gering. Das hängt aber natürlich auch von einem selbst und den anderen Mitbewohnern ab.

Ein Bild sagt mehr als tausend Downloads.

Ich möchte noch einen weiteren Vorteil erwähnen. Die Studentenwohnheime sind häufig mit Glasfaserleitungen ans Rechenzentrum der Hochschule angeschlossen. Was das für die Internetgeschwindigkeit bedeuten kann, habe ich hier mit einem Screenshot illustriert.

Nachteile

Es gibt natürlich auch Nachteile im Studentenwohnheim. Je nachdem wo man landet, kann es abends mal lauter werden. Normalerweise gibt es jedoch Hausordnungen, die eine Nachtruhe vorschreiben. Auch kann es passieren, dass man Mitbewohner bekommt, die für grundsätzliche Regeln des Zusammenlebens wenig Gespür haben. Man sollte deshalb zum Beispiel schon bei oder nach dem Einzug Themen wie Putzen oder gemeinsame Verbrauchsgegenstände ansprechen. Des Weiteren ist häufig auch die Wohnzeit auf vier oder sechs Semester begrenzt. Das heißt, man sollte gegebenenfalls einplanen, irgendwann eine neue Wohnung suchen zu müssen.

Bewerbungstipps

Für einen Platz im Studentenwohnheim bewirbt man sich normalerweise online über ein Formular. Erfahrungsgemäß kann es sein, dass man darauf irgendwann eine Antwort bekommt, oder auch nicht. Es kann sich deshalb lohnen, bei den zuständigen Sachbearbeitern in der Sprechstunde persönlich zu erscheinen und die Gründe, warum man einen Wohnheimsplatz benötigt, darzulegen. Dazu gehören zum Beispiel weit entfernte Herkunftsorte und unzumutbar lange Pendelzeiten. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass man eher geringe Chancen auf einen Platz hat, wenn schon in der Nachbarstadt wohnt.


Foto von Da Sal (CC BY 2.0)

Serhan

Serhan studiert an der Hochschule Heilbronn im Studiengang Wirtschaftsinformatik. Auf Studifutter.com möchte sie anderen Studenten Tipps & Tricks aus ihrem bisherigen Studium geben.

Serhan studiert an der Hochschule Heilbronn im Studiengang Wirtschaftsinformatik. Auf Studifutter.com möchte sie anderen Studenten Tipps & Tricks aus ihrem bisherigen Studium geben.

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